Impulse

Auf dem Weg bist du nicht allein. Diese Etappe führt uns von der Dreiflüssestadt Passau zuerst über das bäuerliche Hochplateau des Bayrischen Waldes, dann durch die ursprüngliche Waldflanke der steilen Donauleiten nach Obernzell an der Donau. Dabei entdecken wir Passau als das bayrische Venedig, die Mutterkirche des Donau-Ostens, den Goldenen (Salz-)-Steig, die Schönheit des Bayernlandes, das Naturjuwel der Donauleiten, die Donauperle Obernzell, ...
Impulsfrage, Ankommen:

Gepäck beim Ankommen

Was will ich an diesem Ort lassen? Was will ich mitnehmen?

Stefanie Petelin
Segenstext, Aufbrechen:

Pilgersegen

Möge dein Weg dir freundlich entgegenkommen,

möge der Wind dir den Rücken stärken.

Möge die Sonne dein Gesicht erhellen

und der Regen um dich her die Felder tränken.

Und bis wir beide, du und ich, uns wiedersehen,

möge Gott dich schützend in seiner Hand halten.

 

 

aus Irland
Bibeltext, Wegweiser, Aufbrechen, Unterwegssein:

Unterwegs

Zeige mir, HERR, deine Wege,

lehre mich deine Pfade!

 

 

 

Ps 25,4 (EU – Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH 2016)
Meditationstext, Ankommen, Zurückkehren:

An-Kommen

Nach langer Abwesenheit

versuche ich

wieder anzukommen

bei Dir

und bei mir

 

Aus dem Trubel

dem Lärm und

den grellen Farben

will ich ankommen

beim Sein

in Dir

und in mir

 

will ankommen

im Frieden

zu Hause

bei mir

 

und im Leben

mit Dir

Friederike Stadler
Meditationstext, Unterwegssein:

Weit-Blicken

RückBLICK
Glücksmomente dankbar genießen
Manches einfach los-lassen

 

DurchBLICK
Zusammenhänge sehen
Leben durchdenken

 

EinBLICK
In sich hineinspüren
Sich selbst wahr-nehmen

 

AusBLICK
Offen sein
Perspektiven entdecken

 

BreitBLICK
Neugierig bleiben
Entscheidungen abwägen

 

WeitBLICK
Wahr-haftig leben
Kreativ durch die Welt gehen

Stefanie Petelin
Meditationstext, Unterwegssein:

Plädoyer für die Langsamkeit

Manchmal

einen Weg zu Fuß

zurücklegen

und der Versuchung widerstehen

alles und sofort

möglichst bequem

zu erreichen

 

Die Mühe

auf mich nehmen

die das Gelände erfordert

und langsam

Schritt für Schritt

mit Bodenkontakt

dem Ziel näher kommen

 

Im Gehen

Zeit zum Atmen haben

die Sinne anfüllen

und die Seele

dabei sein lassen

 

Der gegangene Weg

verlangt ein Stück von mir

Dafür beschenkt er mich

mit dem Glück des Ankommens

und einer tiefen Zufriedenheit

 

So wird jeder gegangene Weg

zum bleibenden Schatz

Weil Wege zu gehen

wesentlich zum Menschwerden gehört

Und weil weniger mehr ist

 

Eilzugstempo

oder Schrittgeschwindigkeit

Das ist die Frage

Friederike Stadler
See, Meditationstext, Aufbrechen:

Auf-brechen

Aufbrechen

Einen ersten Schritt wagen

Aus bequemer Sicherheit

in unbekanntes Dunkel treten

 

Den festen Boden verlassend

das schwankende Boot besteigen

wie Petrus

den der Glaube

über das Wasser trug

 

Aufbrechen

Sich vorbehaltlos

auf den Weg machen

Altvertrautes zurücklassen

Sich den Unebenheiten

Steigungen und Gefahren

des Weges stellen

seinen Schönheiten und Wundern

sich öffnen

 

Einen ersten Schritt wagen

ohne noch den zweiten zu kennen

ohne die haltende Hand zu spüren

Ohne ihn gibt es kein Vorwärts

keinen Weg

 

Es gibt kein Glück 

ohne das Wagnis des Vertrauens

Friederike Stadler
Impulsfrage, Unterwegssein:

Unterstützung bei Schwierigkeiten

Was hilft mir weiterzugehen, wenn es unterwegs schwierig wird?

Stefanie Petelin