An-Kommen
Nach langer Abwesenheit
versuche ich
wieder anzukommen
bei Dir
und bei mir
Aus dem Trubel
dem Lärm und
den grellen Farben
will ich ankommen
beim Sein
in Dir
und in mir
will ankommen
im Frieden
zu Hause
bei mir
und im Leben
mit Dir
Vorbei am idyllisch gelegenen Obernberger See zum Portjoch auf 2.110 m. Nach überschreiten der Staatsgrenze gelangen wir auf einem alten imposanten Militärpfad hinunter ins Pflerschtal.
Obernberg liegt im gleichnamigen Tal, das vom Wipptal bei Gries am Brenner abzweigt. Den Talschluss bilden die wuchtige Schwarze Wand und die Kalkzacken der Tribulaune (an der Grenze zu Südtirol) im Kontrast zum darunterliegenden Urgestein Gelände. Das Tal diente bereits zur Bronzezeit als Weidelandschaft für Tiere. 15 v. Chr. trafen die einmarschierenden Römer auf einen blühenden Bergbau, der im 16. Jahrhundert aufgegeben wurde. Der von Fichtenwäldern umgebene Obernberger See ist ein beliebtes Ausflugsziel. Schon Kaiser Maximilian I. verweilte hier und ging in der Umgebung auf die Jagd.